Logopädie am Klosterplatz – Hausach
Klosterplatz 3 · 77756 Hausach

Logopädieam Klosterplatz

Wir sind Ihr Kompetenzzentrum in Hausach und Umgebung.

Unsere Schwerpunkte

  • Sprach-, Sprech- und Stimmstörungen
  • Schluckstörungen
  • Legasthenie & Lese-Rechtschreib­störungen

Mitten auf dem Klosterplatz

In unseren modern ausgestatteten Praxisräumen mitten auf dem Klosterplatz in Hausach therapieren wir alle Generationen einfühlsam in den Bereichen der Sprachentwicklungs­störung, Sprechstörung, Aphasie, Dysarthrie, Dysphagie, myofunktionelle Störung und Stottern/Poltern.

In enger Zusammenarbeit mit Kliniken, Ärzten, Schulen, Kindergärten und Pflegeheimen der Umgebung entwickeln wir zielfördernde und auf den individuellen Patienten abgestimmte Therapien.

Durch Fort- und Weiterbildungen aktualisieren wir regelmäßig unsere angewendeten und bewährten Methoden auf Basis der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse und unterstützen diese im Bedarfsfall durch den Einsatz innovativer Technologien.

Unser Team

Unser erfahrenes Team besteht aus einer diplomierten Sprachtherapeutin bzw. zwei diplomierten Legasthenie-Trainerinnen (EÖDL).

Alexandra Nattmann

Alexandra Nattmann

Staatlich anerkannte Logopädin & diplomierte Legasthenie-Trainerin

Stefanie Wenzel

Stefanie Wenzel

Sprachtherapeutin & diplomierte Sonderpädagogin

Therapiehündin Lotte, ein Flatcoated Retriever

Lotte Nattmann

Therapiehündin · Flatcoated Retriever

Mein Name ist Lotte und ich bin ein Flatcoated Retriever

Lotte ist am 21.12.2017 mit zehn Geschwistern zur Welt gekommen. Sie ist eine freundliche, kinderliebe, gelehrige und aufmerksame Hündin. Lotte hat die Therapie-Begleithundeprüfung im September 2020 erfolgreich absolviert. Sie wird regelmäßig tierärztlich untersucht und unterliegt den geforderten Hygienemaßnahmen. Sie ist geimpft und versichert.

Lotte kommt auf keinen Fall zum Einsatz, wenn Sie oder Ihre Kinder Angst vor Hunden haben, eine Allergie besteht oder Sie es nicht wünschen!

Was wir behandeln

Kindliche Sprachentwicklung

Diagnostik und Therapie bei auffälligem Sprach- und Sprechverhalten.

  • Sprachentwicklungsverzögerung
  • Mutismus
  • Artikulationsstörungen
  • Auditive Wahrnehmungsstörung / Hörstörungen
  • Dysgrammatismus
  • Legasthenie / Dyskalkulie
  • Lese-Rechtschreibschwäche
  • Lippen-Kiefer-Gaumenspalte
  • Myofunktionelle Dysfunktionen

Allgemeine Störungsbilder

  • Stottern
  • Poltern
  • Aphasien
  • Dysarthrien
  • Schluckstörungen
  • Stimmstörungen

Weitere Therapien

  • Stimmtraining

Kindliche Sprachentwicklung

Allgemeine Informationen zur Sprachentwicklung

Die Sprachentwicklung wird beeinflusst durch sprachliche Vorbilder, die auditive Wahrnehmung, die optische Aufmerksamkeit und die motorischen Fähigkeiten. Sie verläuft in drei Phasen: Lautbrabbeln, Silbenbrabbeln und Nachahmung.

Mögliche Störfaktoren

  • Körperliche oder geistige Behinderungen
  • Seh- oder Hörstörungen
  • Familiäre Veranlagung
  • Emotional belastende Situationen

Bei Verdacht auf Sprachauffälligkeiten sollten Eltern rechtzeitig eine logopädische Praxis aufsuchen. Eine ausführliche Diagnostik klärt den Entwicklungsstand und mögliche Ursachen.

Sprachentwicklungsverzögerung

Eine Verzögerung liegt vor, wenn sich die Sprache bis zum 3. Lebensjahr nicht normal entwickelt hat. Typische Anzeichen sind verspätetes Brabbeln, eine verzögerte motorische Entwicklung und ein Stillstand nach den ersten Wörtern.

Mutismus

Das Kind verweigert die Sprache in Kindergarten oder Schule und zieht sich sprachlich zurück – es kommuniziert nur mit vertrauten Personen.

Artikulationsstörungen (Dyslalie / Stammeln)

Die häufigste Sprachauffälligkeit bei Kindern. Sie äußert sich durch:

  • Auslassung von Lauten
  • Ersetzung von Lauten (Lautsubstitution)
  • Verzerrung von Lauten

Ursachen

Fehlerhafte Bewegungsmuster der Sprechorgane, eine Hörverarbeitungsschwäche oder Schwerhörigkeit.

Lippen-Kiefer-Gaumenspalten

Diese entstehen in der Embryonalphase durch das fehlende Zusammenwachsen von Kieferteilen (5.–6. Woche).

Ursachen

Vererbung, Viruserkrankungen, Stoffwechselstörungen, Sauerstoffmangel, toxische Schäden sowie Syndrome wie das Down-Syndrom.

Ausprägungen

Von einer leichten Lippenkerbe bis zur vollständigen Lippen-Kiefer-Gaumenspalte.

Therapie

Die logopädische Behandlung adressiert myofunktionelle Störungen, Artikulationsstörungen und den nasalen Stimmklang.

Myofunktionelle Dysfunktion

Der Mensch schluckt bis zu 2000-mal täglich. Diese Bewegungen formen im Kindesalter den Oberkiefer und beeinflussen die Aussprache.

Ursachen für fehlerhafte Schluckmuster

  • Angeborene oder gewohnheitsbedingte Zahnfehlstellungen
  • Daumenlutschen, Schnullern, Lippenbeißen, Zähneknirschen, Nägelkauen
  • Körperhaltung und Körperspannung

Folgen

Beim fehlerhaften Schlucken drückt die Zunge gegen oder zwischen die Zähne statt gegen den Gaumen. Das kann die Lautbildung behindern, Mundatmung fördern und zu Kopfschmerzen, Gesichtsverspannungen, Magendrücken oder Blähungen führen.

Therapie

Die myofunktionelle Therapie wird häufig begleitend zu kieferorthopädischen Behandlungen, zur Unterstützung der Sprachtherapie, bei Zahnerhaltung und bei Mundatmung eingesetzt.

Legasthenie / Dyskalkulie

Was ist Legasthenie?

Legasthenie ist eine biogenetisch bedingte Diskrepanz zwischen den allgemeinen Leistungen und der Lese- bzw. Schreibfähigkeit bei intelligenten Kindern.

Ursachen

Neuere Forschungen haben sechs Chromosomenregionen (1, 2, 3, 6, 15, 18) identifiziert, die die Lese- und Rechtschreibfähigkeit beeinflussen und differenzielle Sinneswahrnehmungen verursachen.

Woran erkennt man sie?

Legasthene Kinder zeigen eine zeitweise Unaufmerksamkeit, wenn sie schreiben, lesen oder rechnen – bei sonst guter Konzentration. Die Schwierigkeiten entstehen unerwartet, trotz erkennbarer Intelligenz.

Legasthenie oder LRS – wo liegt der Unterschied?
  • Legasthenie: biogenetische, lebenslange Anlage; erfordert ein spezielles Training zur Schärfung der Sinneswahrnehmungen.
  • LRS: erworbene, oft vorübergehende Problematik; kann durch psychische oder physische Faktoren ausgelöst werden.

Feststellung

Der früheste Zeitpunkt liegt in der zweiten Hälfte der ersten Schulklasse. Diplomierte Legasthenietrainer stellen Legasthenie durch Testverfahren und Anamnese fest.

Häufigkeit

Etwa 15 % der Weltbevölkerung sind betroffen, die Dunkelziffer ist hoch.

Förderung nach der AFS-Methode

Die AFS-Methode trainiert die Schärfung der Sinneswahrnehmungen, die Verbesserung der Aufmerksamkeit beim Schreiben und Lesen sowie ein spezielles Symptomtraining. Bloßes Mehr an Lese- und Schreibübungen führt dagegen zu Frustration, weil es die Ursachen nicht adressiert.

Begleitsymptome

Unaufmerksamkeit und Unruhe legasthener Kinder sind Ausdruck davon, dass sie mit den angebotenen Methoden nicht zurechtkommen – nicht unbedingt echte Konzentrationsstörungen oder Hyperaktivität.

Unterstützung

Eine erfolgreiche Förderung braucht Verständnis im familiären Umfeld, die Zusammenarbeit zwischen Kind, Eltern, Lehrern und Spezialisten sowie individuelle Interventionen.

Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) – häufige Symptome
  • Schwierigkeiten beim Zusammenlesen und Zusammenschreiben von Buchstaben zu Wörtern
  • Probleme beim Zerlegen gehörter Wörter in Einzelbuchstaben
  • Verwechslung spiegelbildlicher Buchstaben (p–q, b–d, n–u)
  • Wortumkehrungen
  • Fehlerhafte Buchstabenreihenfolge beim Schreiben

Allgemeine Störungsbilder

Stottern

Eine Störung des Redeflusses, die zeitweise und situationsabhängig auftritt. Sie ist willensunabhängig und zeigt sich durch Blocks (angespanntes Verharren auf einem Laut) und Wiederholungen („ba-ba-bald“).

Ursachen

Familiäre Veranlagung oder psychogene Faktoren wie Stress, familiäre Krisen, traumatische Erlebnisse oder Mehrsprachigkeit.

Poltern

Poltern äußert sich in einem Missverhältnis zwischen der schnellen Gedankenfolge und deren sprachlicher Umsetzung. Polterer sprechen schnell und überstürzt, lassen Silben aus oder verschmelzen sie. Begleitend treten Wortfindungsstörungen und weitere Sprachauffälligkeiten auf.

Aphasien

Der Verlust bereits erworbener Sprache – erkennbar an Schwierigkeiten beim Verstehen, Merken und Äußern von Sprache. Auch die Schriftsprache (Lesen und Schreiben) ist mitbetroffen.

Typische Syndrome

  • Schwere Störung aller sprachlichen Modalitäten
  • Flüssiges, überschießendes Sprechen mit Wortfindungsstörungen
  • „Telegrammstil“ mit weniger als drei Wörtern pro Satz

Sprachliche Symptome

Sinnlose Silbenwiederholungen, Automatismen, agrammatisches Sprechen, gestörte schriftliche Äußerung, Rechen- und Lesestörungen.

Nicht-sprachliche Symptome

Gesichtslähmungen, Halbseitenlähmung, Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen, emotionale Dysregulation, soziale Isolierung, Verhaltensveränderungen.

Ursachen und Therapie

Hirnblutung, Hirnembolie, Hirnverletzung, Multiple Sklerose oder Abbauprozesse. Wichtig für die Therapie sind die Motivation der Patientin bzw. des Patienten, die Unterstützung durch Angehörige und die Beratung der Familie im Umgang mit der Aphasie.

Dysarthrien

Eine Gesamtstörung der Sprechkoordination mit Auswirkungen auf Aussprache, Stimmgebung und Atmung.

Symptome

Verwaschene Aussprache, Stimmveränderungen, veränderte Sprechmelodie und -geschwindigkeit, gestörte Sprechatmung.

Ursachen

Frühkindliche Hirnschäden, Geburtstraumen, Durchblutungsstörungen, Entzündungen, Vergiftungen, Tumoren, neurologische Erkrankungen (MS, Parkinson) und Schädel-Hirn-Verletzungen.

Schluckstörungen (Dysphagien)

Schluckstörungen treten bei verschiedenen neurologischen Erkrankungen auf – beispielsweise nach einem Schlaganfall oder bei Hirnnerven- und Muskelerkrankungen. Besonders häufig entwickeln Schlaganfall-Patientinnen und -Patienten eine Schluckstörung.

Stimme & Stimmtraining

Stimmstörungen

Stimmstörungen betreffen häufig Sprechberufe – Erzieherinnen und Erzieher, Lehrkräfte, Trainerinnen und Trainer, Sängerinnen und Sänger. Sie beeinträchtigen Klang und Leistungsfähigkeit der Stimme; längerfristig können organische Veränderungen entstehen.

Häufigste Form: Dysphonien

Knarrende, raue, belegte oder gepresste Stimmklänge, schnelle Ermüdung bei Belastung sowie Heiserkeit mit Räusper- und Schluckzwang.

Ursachen

  • Stimmüberlastung oder Fehlbelastung
  • Sprechen im Lärm
  • Mangelhafte sängerische Ausbildung, Singen in zu hoher Lage
  • Rauchen, übermäßiges Räuspern und Husten
  • Psychische Belastung
  • Organische Faktoren (mangelnde Stimmschonung, Stimmbandknötchen)

Therapiebereiche

  • Kindliche Stimmstörungen
  • Stimmstörungen im Jugendalter (Stimmwechsel)
  • Stimmstörungen im Erwachsenenalter
Stimmtraining

Stimmtraining macht die Stimme klangvoller und ausdrucksstärker, leistungsfähiger und belastbarer – und erhält sie gesund.

Für wen?

  • Berufssprecher: Dozenten, Trainer, Richter, Anwälte, Pädagogen, Erzieher, Pfarrer, Schauspieler, Sänger
  • Verkäufer, Vertreter, Medienprofis, Politiker, Führungskräfte
  • Alle, die stressfrei, entspannt und überzeugend sprechen möchten

Tipps

  • Viel trinken
  • Vor großer Sprechanstrengung die Stimme mit Summübungen aufwärmen
  • Bei Heiserkeit nicht flüstern, sondern Stimmruhe halten

Stimmtraining bei Margret Volz

Logopädin und Stimmtrainerin · Tel. 07725 914761 · volz@t-online.de

Fortbildungen

Zur Erweiterung unserer Kompetenzen und zur Sicherstellung, dass die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse in der Therapie Anwendung finden können, nehmen wir regelmäßig an Fortbildungen teil.

  • Studium zur diplomierten Legasthenietrainerin (EÖDL)
  • Vom Sprachrhythmus zur Rechtschreibung (Zvi Penner, Sandra Lenz)
  • Sprachreich – Logopädisch orientierte Sprachförderung im Kindergarten (dbl)
  • Demenz und Aphasie – Differenzialdiagnostik und therapeutische Konzepte
  • Die evolutionäre Sprachentwicklung von Menschen (Prof. Dr. Bernd Fischer)
  • Therapie syntaktischer, semantischer, phonologischer und phonetischer Störungen (3–10 Jahre)
  • Therapie myofunktioneller Störungen (Anita Kittel)
  • Diagnostik und Therapie von lateralen Aussprachstörungen
  • Einführung in die Diagnostik und Behandlung neurogener Dysphagien (Ulrike Hartmann, Schmieder Kliniken)
  • Grundwortschatz / Störungen im Erwerb des Lexikons / Aufbau des Verblexikons / Präpositionen (Dr. Zvi Penner)
  • Dysgrammatismus (Zvi Penner, Kerstin Nonn)
  • Patholinguistische Therapie (Kauschke & Siegmüller)
  • Einführung in die Gebärdensprache
  • Atmung, Stimme, Osteopathie (Sven-Christian Sutmar)
  • Einführung in die Akzentmethode nach K. Thyme
  • Verbale Entwicklungsdyspraxie und KoArt (Ulrike Becker-Redding)

Wir bieten Fortbildungen für Erzieherinnen an

Diagnostik und Therapie neurogener Dysphagien (Ulrike Hartmann, Kliniken Schmieder) · Myofunktionelle Therapie nach Anita Kittel · Vom Sprachrhythmus zur Rechtschreibung (Sandra Lenz)

Sie erreichen uns unter 07831 9697151

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